Glauben (er)leben 

GLAUBEN & LEBENSBEGLEITUNG

in Gottesdiensten und Seelsorgeangeboten

 

Für Ihre Persönliche Spiritualität

Anregungen & Impulse

Hier finden Sie Anregungen und Impulse aus dem Pastoralen Raum, dem Bistum Trier

sowie hilfreiche Links zu externen Angeboten.

Wochenimpuls

WOCHENIMPULS                                                         

Jede Woche schreiben Seelsorger:innen aus dem Pastoralen Raum Koblenz im Lokalteil der Rheinzeitung und im LokalAnzeiger einen Kurztext. Die Texte, die uns von den Verfasser:innen zur Verfügung gestellt werden, sind hier veröffentlicht. Lassen Sie Ihre Gedanken anstossen und den Glauben mit dem Alltag verbinden.

Monika Kilian

Wem zur Ehre?

Monika Kilian, Pastorale Mitarbeiterin

Es gibt eine Redensart, die mir zu feierlichen Anlässen selbstverständlich über die Lippen geht: „Ehre, wem Ehre gebührt!“ Aber was ist der Umkehrschluss? Gibt es auch Personen, denen keine Ehre zu erweisen ist?

 

Aus meiner christlichen Überzeugung heraus denke ich: Ehre gebührt grundsätzlich jedem Lebewesen – unabhängig von Leistung, sozialem Status oder der Bewertung durch andere.

Dennoch gibt es Verhaltensweisen, für die ich niemandem einen „roten Teppich“ ausrollen will. „Wem zur Ehre“ dienen also große feierliche Gesten? Diese Frage macht mich nachdenklich.

 

Einerseits werde ich neugierig, wenn jemand für ein besonderes, kulturelles oder wissenschaftliches Engagement öffentliche Anerkennung erhält. Dies bedeutet eine echte Würdigung dieser Person. Eine Aufmerksamkeit für ihr Thema. Eine solche Ehrung regt mich an, mich mit Themen und Zusammenhängen zu beschäftigen, die ich sonst in meinem Alltag vielleicht nicht „auf dem Schirm“ habe.

Andererseits finde ich es berechtigt, kritisch zu hinterfragen, welche wirtschaftlichen oder politischen Interessen mit einer Ehrung oder mit der Einladung von besonderen Ehrengästen verbunden sind. Der Begriff der Ehre ist also schillernd. Und „wem zu Ehren“ ich handele, ist immer eine selbstkritische Frage wert.

 

Spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch den Begriff des Ehrenamtes. Die Motivation für ein Ehrenamt muss dabei nicht die „reine Selbstlosigkeit“ sein. Denn ich finde es gut und wichtig, darum zu wissen, welche eigene Freude und welcher innere Gewinn mit meinem Engagement für Andere verbunden ist.

Aber mein Eigeninteresse sollte nicht im Vordergrund stehen. Und beim Blick auf die vielen ehrenamtlich Aktiven (in Gemeinden, Vereinen, sozialen Hilfswerken etc.) sehe ich auch immer Ehrenamtliche, denen es in erster Linie um die Ehre derjenigen geht, denen sie ihre Zeit und ihre Kraft schenken.

 

Sie engagieren sich damit letztlich, religiös gesprochen, „zur Ehre Gottes“ – so wie es auch in der hinduistischen Tradition mit der Grußformel des Namasté zum Ausdruck kommt: Das Göttliche in mir verneigt sich vor dem Göttlichen in anderen.

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